Manfred Heinze
update: 14 feb 2012
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•  catalogs

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Badenweiler Ornament                                       (release: 31 march 2012)
catalog of the exhibition at KunstPalais Badenweiler
ISBN 978-3-00-036401-3
limited edition (100) incl. original artwork by
Manfred Heinze
, 10,5 x 14,8 cm
Berlin / Bonn, 2012
14 x 20,5 cm, 72 pages, paperback
7,50 €


I
Sehnschutsorte
Lynn Zoé and Manfred Heinze
catalog of the exhibition at Ausstellungszentrum Pyramide, Berlin
ISBN 978-3-00-032312-6
Berlin / Bonn, 2010
14 x 14 cm, 12 pages, paperback
3,00 €



At Eka Zuznu

catalog of the exhibition at Galerie Frenhofer
Berlin / Bonn, 2008
21 x 21 cm, 48 pages, paperback
10,00 €



On Div Ummbu

catalog of the Stucco exhibition at Galerie im Saalbau, Berlin
ISBN 978-3-00-021735-7
Berlin / Bonn, 2007
15 x 15 cm, 28
pages, french paperback (rosa)
7,00 €



Funktionale Skulpturen
catalog of the exhibition
ISBN 3-00-0115455-8
Berlin / Bonn, 2005
15 x 15 cm, 96
pages, french paperback (weiß)
8,00 €



Havel-Land
catalog of the exhibition
ISBN 3-00-015187-7
Berlin / Bonn, 2005
15 x 15 cm, 68 pages, french paperback (grün)
6,00 €
limited edition (30) incl. musik-cd:
havel land floating mix
1605 munro (25:18 min.)
12,00



Badenweiler Trilogie
catalog of the exhibition
ISBN 3-00-013275-9
Berlin, 2004
15 x 15 cm, 32
pages, french paperback (dunkelblau)
4,00 €



Atelier 1998- 2003
ISBN 3-00-011147-6
Berlin, 2003
15 x 15 cm, 20
pages, french paperback (grau)
3,00 €



Atelier 1986 - 1997
ISBN 3-00-011146-8
Berlin, 1997
15 x 15 cm, 20 pages, french paperback (orange)
3,00 €



European Center for Culture -
Acropolis - Athens

Essen, 1989
30 x 30 cm, 44 pages, paperback
(sold out)




Atelier 1977 - 1985
ISBN 3-00-011145-X
Mülheim a.d. Ruhr, 1985
15 x 15 cm, 20
pages, french paperback (beige)
3,00 €

 

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•  qu
otations

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"Konzerne lassen sich im Konkurrenzkampf um die Darstellung von Macht und Prestige extravagante Bauwerke designen, um diesen flüchtigen Zeichen, diesen »Worldbrands«, die Gravität und Wucht des Skulpturalen zu geben – und um sie im chaotischen Gewühl des »generic city« als identitätssetzende Schwerpunkte einzupflanzen.  (...)
Zu dieser Praxis des Branding liefern die Funktionalen Skulpturen von Manfred Heinze eine untergründige Kritik. Der Künstler sammelt markante Wahrzeichen und Gebäude aus der ganzen Welt und stellt sie – ähnlich wir Rem Koohlhaas in seiner Grafik „City of the Captive Globe“ – zu einer idealen Stadtlandschaft zusammen – zu einem Art Disneyland der Wahrzeichen.  Er mischt dabei aber anonyme Bauten darunter, ohne signifikante Prägung und Bekanntheitsgrad. Dazu kommen vergrößerte Objekte wie den Salz- und Pfefferstreuer von Wilhelm Wagenfeld,  oder das Parfumeflakon von Hugo Boss und zusätzlich fiktive, erfundene Architekturen. Das Spiel mit den Maßstäben thematisiert aber nicht nur die Praxis des „Brandens“, sondern stellt, mit der „funktionalen Skulptur“ grundsätzlich die Frage nach den Kategorien:  was ist Skulptur, was ist Architektur – und die Konzeption macht deutlich, dass das alte Unterscheidungsmerkmal des Funktionalen nicht mehr gilt: useful sculpture – useless architektur – oder die autonome, ästhetische Funktion gehört heute eben auch zur funktionalen Architektur."

Dr. Markus Brüderlin, Direktor Kunstmuseum Wolfsburg, ehem. Leitender Kurator der Fondation Beyeler, Riehen/Basel
Vortrag:  ArchiSkulptur, zur Eröffnung der Ausstellung Funktionale Skulpturen von Manfred Heinze, 14. April 2005, Düsseldorf

 

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"Spontan und Konkret - Gestisch und Geometrisch. Diese dichotomen Gegensätze sind es, die Manfred Heinze in seinen Bildern zum Klingen bringt. Konsequent und stilsicher, mit einer großen Leidenschaft und Ausdauer erarbeitet sich der Maler und Objektkünstler seit 30 Jahren sein Thema. In seinen Arbeiten greift Manfred Heinze die Bildidee der Suprematisten und Konstruktivisten auf. Er jedoch bettet seine geometrischen Elemente in ein malerisches Umfeld. Seine Palette ist klar und lebendig, die Farben sind satt und stark. Ihre Intensität berauscht. Es geht Manfred Heinze um die Zusammenführung von Kategorien, die sich eigentlich paradox zueinander verhalten: Regeln und Gesetze versus Freiheit und Unordnung oder die Natur versus menschlicher Dingwelt. Vielfach nimmt die Geometrie dabei Bezug auf die freie Abstraktion und diszipliniert sie.

Dichotomie ist auch das Leitmotiv seiner Objekte und Skulpturen. Durch Verfremdung, Überarbeitung oder Platzierung in einen neuen Kontext soll auf die Diskrepanzen zwischen Schein und Wirklichkeit hingewiesen werden. Meist sind es einfache Fundstücke, die durch die Bearbeitung in den Status der Kunst überführt werden. Die für Skulpturen typischen Materialien wie Bronze oder Eisen werden dabei meist nur vorgetäuscht."

Bettina Lukacevic, Kunsthistorikerin, Berlin
Flyertext zum Werk von Manfred Heinze, 2006

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"Trotz der komplexen Fragestellungen besticht die Ausstellung durch ihre Originalität und Schlichtheit. Auf einer schiefen Grundfläche baute Heinze ein kleines Weltdorf von Sehenswürdigkeiten auf: den Eifelturm, das Empire State Building, den schiefen Turm von Pisa und das Brandenburger Tor. Daneben sind auch Modelle von Profan- und Nutzbauten Teil des Arrangements. Alle Objekte stehen, zu Untergruppen und Ensembles zusammengefügt, auf unterschiedlich hohen, weiß lackierten Holzsockeln. Diese Erhöhung gibt den einzelnen Werken eine Aura von Erhabenheit. Sind die ausgestellten Werke im Original als Kulturobjekt wichtig oder als einfaches Gebäude unbedeutend, ist ihr Erscheinungsbild als Kunstobjekt einheitlich. Heinze verfremdete sie, indem er die Holz-, Ton- oder Gusskörper mit Eisen beschichtete und mit einem Oxidationsmittel behandelt, welches sie rosten ließ."

Hanspeter Flückiger, Solothurner Tagblatt, 27. September 2006
Artikel zur Ausstellung Funktionale Skulpturen
in der Galerie Medici, Solothurn (CH)


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"Manfred Heinze erreicht den Betrachter seiner subtilen Objekte durch das Spiel mit Material, Dimension und Proportion. Es geht um die Fragen: Wo ist das? Was ist das? Wie ist das? Die Objekte sind immer gleichzeitig Modell und Skulptur. Auch haben die Objekte immer eine malerische Komponente, die im Zusammenhang mit seiner Malerei deutlich wird. Dabei spielen die dem gezeigten innewohnenden Gegensätze eine große Rolle."

Ansprache von Mira Banay, Kunsthistorikerin an der OUI Academy, Tel Aviv, Israel
zur Eröffnung der Ausstellung Kollektives Gedächtnis in der Otto-Nagel-Galerie Berlin am 4. August 2006

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"Auf den ersten Blick scheinen die Arbeiten von Manfred Heinze mit zahlreichen Linien und Flächen durchsetzte, variierende Farbflächen zu sein - scheinbar keinen Gesetzmäßigkeiten unterworfene Tableaux, nur die Farbe Rot ist ein dominierendes Element. Bei längerer Betrachtung aber und dem Vergleich der Bilder miteinander werden Prinzipien deutlich, erscheinen Motive, Aufbau und Bildzusammenhänge zwar in unterschiedlichsten Variationen, aber doch strukturell ähnlich. Und schließlich kann man sich davon überzeugen, dass es gerade die Gesetzmäßigkeit ist, der sich alles unterordnen muss, seien es die Formate, von denen es nur drei gibt, die Technik oder die Bildstrukturen. Die Gesetzmäßigkeit zeigt sich beispielsweise darin, dass die Bildorganisation jeweils an ein Format gebunden ist, wodurch die Arbeiten gleichsam als Reihung erscheinen. Sie gilt für die Technik - Öl, Acryl, Graphite -, die nur in der Anwendung wahlweise von Collagen oder Tusche variiert ebenso wie für die Bildstrukturen: Der farbige, meist in verschiedenen Rottönen gehaltene Untergrund wird überlagert von fotografischen Details und Papiercollagen, so dass sich mehrere Bildebenen ergeben."

Dr. Anne Meckel, Kunsthistorikerin, Berlin
Einführung des Katalogs On Div Ummbu,
Bonn/Berlin, 2007, Manfred Heinze
 
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"Manfred Heinze wird durch das Ornament herausgefordert. Seine Farben sind intensiv und stark, klar und lebendig. Collagenartig konfrontiert er die ornamentale Struktur des Stucks mit seinen freien und geometrischen Abstraktionen. Durch Verfremdung, Überarbeitung und Neuplatzierung schafft er eine Diskrepanz zwischen Schein und Wirklichkeit und stellt durch diese Neubewertung das eigentlich als veraltet geltende Handwerk des Stuckateurs in einen neuen Kontext.

Die durch den Stuck vorgegebenen konkreten und statischen Formen werden mit spontan erscheinenden Formen konfrontiert. Die ornamentale Formung des Stucks führt Manfred Heinze zu einer Ergänzung oder sogar Abwendung von Quadrat und Rechteck. Auch sein plastisches Werk und seine Installationen sind von Stuckelementen beeinflusst.

Wechselspiele und Dichotomien bilden seit mehr als 25 Jahren die Schwerpunkte in Manfred Heinzes Arbeiten. Paradox gegenüber stehende Gattungen der Malerei prallen aufeinander und werden auf ihre Gemeinsamkeiten hin untersucht. Seine kraftvolle Farbgestaltung und das Abweichen von vertrauten Strukturen bleiben dabei immer das stilbildende Element seiner Arbeiten. "

Karin Grunz, Leiterin der Galerie im Saalbau
Vorwort des Katalogs On Div Ummbu,
Bonn/Berlin, 2007, Manfred Heinze


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